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Lichterketten und liebevolle Dekoration tauchen die Ramschieder Dorfmitte in weihnachtlichen Glanz.

Roswitha Rüthel, Mattina Nemnich, Heike Hock und ihre 3jährige Enkelin Leonora Hock engagieren sich in mehrfacher Hinsicht für den Stadtteil Ramschied und schmücken u. a. jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit den Dorfplatz. Herr Bürgermeister Markus Oberndörfer war eingeladen, dieses Werk bei einer Tasse Glühwein zu bestaunen. „Ich freue mich sehr, dass durch ehrenamtliches Engagement solch schöne Dinge geschaffen werden!“

Lust auf ne Runde – Wandervögel auf Tour rund um Ramschied
Am 13.10.2019 war es soweit. 35 Wanderlustige aus Ramschied und der näheren Umgebung trafen sich am Dorfgemeinschaftshaus in Ramschied, um zu einer geführten Wanderung gemeinsam auf den Rundweg um den Bad Schwalbacher Stadtteil aufzubrechen. Alle Generation waren vertreten. Die jüngste Teilnehmerin mit 14 Monaten musste aber doch auf den meisten Streckenabschnitte noch die Unterstützung der erwachsenen Familienmitglieder in Anspruch nehmen.

Wanderer am Sauerbrunnen

Das Wetter war für die späte Jahreszeit ausgesprochen gut. Zwar erlitt niemand einen Sonnenbrand aber wärmende Kleidungsstücke erwiesen sich als überflüssig, so dass sich die Wandergruppe Kilometer um Kilometer mehr entblätterte. Die ca. 11 Kilometer umfassende Route, die im Zuge des von Ehrenamtlichen ins Leben gerufenen Projekts „Lust auf ne Runde“ kreiert wurde, führte die Gruppe zunächst zum Sauerbrunnen, einem Wahrzeichen Ramschieds. Hier wurde das mineralstoff-und eisenhaltige Wasser gekostet und in die mitgebrachten Trinkflaschen abgefüllt. Am Friedhof vorbei ging es jetzt sanft aber stetig bergauf bis knapp unterhalb der Bäderstraße.

Weiter geht es nach einem scharfen Rechtsknick Richtung Süden auf freiem unterhalb des Modellflugplatzes entlang. Hier eröffnet sich ein beeindruckender Ausblick auf die benachbarten Orte bis in den Hunsrück hinein. Am Wasserhäuschen biegen wir wieder auf einen Waldweg ein, der uns bergabwärts zur bebauten Ortsgrenze von Ramschied bringt, um dann wieder in Richtung der beiden Aussiedlerhöfe aufzusteigen.

Auch schwierige Passagen wurden überwunden

Unterwegs verlassen wir auf einem kleinen Teilstück die ausgebauten Wege und kämpfen uns durch ein Waldstück, um die Quelle der Wisper zu besuchen. Eine Herausforderung, die aber von allen Teilnehmenden zwar mit etwas Murren aber ohne Blessuren gemeistert wurde. Damit ist es auch schon der letzte Streckenabschnitt des Rundkurses eingeläutet, der auf einem bequem begehbaren Weg wieder zurück auf den Dorfplatz Ramschieds führt.

Hier erwartete die Gruppe eine vorbereitete Brotzeit, die nach den Strapazen der Wanderung gerne angenommen wurde. Bei Saft, Bier und Wein, Spundekäs, Wurst und frisch aufgebackenen Brötchen entspann sich zum Abschluss ein reger Austausch über Vor-, Nachteile und Optimierungspotenziale der gerade absolvierten Wanderstrecke, aber einig in der Aussage, gerne wiederzukommen – auch wenn nicht immer die Verpflegung bei der Schlussrast gewährleistet werden kann.

Zum Abschluss die verdiente Brotzeit

Ramschied bietet ja dafür auch ein über die Region bekanntes Gasthaus, das durstigen und hungrigen Mäulern eine hervorragende Möglichkeit bietet, verloren gegangene Energie wieder aufzutanken.

 

 

Wettbewerb Zukunft Dorfmitte – Ramschied wurde großzügig bedacht

Auch in diesem Jahr (2019) fand wieder der vom Rheingau-Taunus-Kreis ausgerichtete Wettbewerb “Zukunft Dorfmitte statt. Ramschied hatte sich mit dem Projekt beworben, den “Kommunikationstreffpunkt für alle Generationen” auf dem Dorfplatz weiter auszubauen, hier einen festen Elektroanschluss für den bereits errichteten Verkaufsstand zu installieren und einen wetterfesten Bücherschrank zu errichten.

Der Einsatz hat sich gelohnt! Ramschied wurde ein finanzielle Zuschuss in Höhe von 1.750 € zur Realisierung der Maßnahmen in Aussicht gestellt. Voraussetzung für die Auszahlung  ist die ehrenamtlich Arbeit von insgesamt 60 Sunden durch Ramschieder Bürgerinnen und Bürger bei der Umsetzung.

Preisübergabe durch Landrat Kilian

Vertreter(innen) der bedachten Bad Schwalbacher Stadtteile

 

Ansprache anlässlich der Kranzniederlegung durch den
Ortsbeirat Ramschied am Volkstrauertag 2018

Viele Menschen betrachten den Volkstrauertag als ein Relikt der Vergangen­heit. Sie verbinden ihn ausschließlich mit den beiden Weltkriegen, deren Ende ein Jahrhundert bzw. über 70 Jahre zurückliegt. Darauf darf dieser Tag jedoch nicht reduziert werden.

Liebe Ramschiederinnen, liebe Ramschieder,

wir sind heute hier um den vielen Opfern der beiden Weltkriegen zu gedenken, den gefallenen Soldaten, den vielen Toten in der Zivilbevölkerung, den Frauen und Kindern, die als Hinterbliebene großes Leid ertragen mussten. Der Respekt vor den vielen Millionen Opfern von Krieg und Gewalt gebietet uns, diesen Gedenktag zu achten und weiterhin zu begehen.

Mit diesem Gedenken ist aber auch eine Verpflichtung verbunden. Die Ver­pflichtung alles zu tun was in unserer Macht steht, damit es niemals wieder zu einer solchen Katastrophe kommt, die zig Millionen Menschen das Leben gekostet und unzähliges Elend verursacht hat.

In Deutschland genießen wir eine freiheitlich demokratische Grundordnung, in der die Würde eines jeden Menschen, freie Meinungsäußerung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit durch die Verfassung garantiert ist. Und wir leben in Frieden. Dies sind hohe Güter, die heute viel zu häufig als selbstverständlich erachtet werden, es aber wahrlich nicht sind, wie uns ein Blick in die Nachrichten zum Weltgeschehen zeigt.

Das Gedenken an die vielen Heimatvertriebenen und verfolgten Flüchtlinge während und nach dem 2. Weltkrieg verpflichtet uns aber heute auch, im Rahmen unserer Möglichkeiten Menschen humanitäre Hilfe zu leisten, die politisch verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen. Dazu gehört auch, sich Strömungen in unserer politischen Landschaft entgegen zu stellen, die erneut Fremdenhass schüren und Menschen aus anderen Ländern dieser Erde in Not den grundgesetzlich garantierten Schutz verweigern wollen.

Daher das Vermächtnis und der Appell an uns alle, insbesondere auch an die Jüngeren, die die Zukunft gestalten werden: „Lassen wir es nicht leicht­fertig zu, dass nationalistisches Gedankengut wieder die Oberhand gewinnt und uns zurückführt in Zeiten, die kein Mensch mehr durchleiden sollte“.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, und bitte Sie, nun mit uns der Toten zu gedenken, wenn wir als Ortsbeirat im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Ramschieds zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt diesen Kranz niederlegen.

Der Ortsvorsteher für den Ortsbeirat Ramschied

Rundbank Sauerbrunnen

Am Freitag, dem 02.06.2017, 17.00 Uhr hatten die Initiatoren des Projekts zur Einweihung der neuen Rundbank am Ramschieder Sauerbrunnen eingeladen, um mit allen interessierten Ramschiedern und insbesondere mit den engagierten Helfern, auf die neue Bank anzustoßen.

Ca. 40 Personen versammelten sich pünktlich um 17.00 Uhr am Ort des Geschehens. Der Ortsvorste­her Olaf Rosenow hob noch einmal hervor, wie die Idee für das Projekt entstand, aus welchen Mitteln sich das Projekt finanzierte und wieviel Zeit und Engagement von den Organisatoren und den Helferin­nen und Helfern investiert wurde. Das „Projekt Rundbank am Sauerbrunnen“ ist ein Paradebeispiel, da­für, was mit bürgerschaftlichen Engagement möglich ist, ohne den gerade etwas klammen Stadtsäckel zu belasten.

Vor ca. 2 Jahren wurde die Idee geboren. Bei den „Adventsfenstern“ in Ramschied gingen erste Spen­den ein. Die Veranstalter beratschlagten über die Verwendung und kamen schnell zum Ergebnis: Eine Rundbank am Sauerbrunnen soll es sein, wie sie schon einmal dort stand; nur schöner, wertbeständiger und zusätzlich mit einer Rückenlehne, was nicht unbedingt zu einer Kostenreduzierung führte.

Die Aufgabe war jetzt klar umrissen und klar war auch, dass es einige Zeit brauchen würde, die benötig­ten Geldmittel aufzutreiben. Aber da neben den Spenden bei den Adventsfenstern und der vorweih­nachtlichen Baumschmückaktion erhebliche Erlöse aus den Weinständen 2016 flossen und 2 größere private Spenden sowie ein Zuschuss der Jagdgenossenschaft eingingen, kamen die benötigten knapp 3.000 € für die Rundbank schneller zusammen als gedacht.

Ohne die Eigenleistung von Ramschieder Bürgerinnen und Bürgern wären das Projekt jedoch nicht so schnell zum Abschluss gekommen. Das Material musste bestellt werden, die Fachfirmen beauftragt, die Aus­führung abgestimmt, den Sockel der Brunnenmauer vorbereitet, Fundamente gegraben und ausgegos­sen, die Bretter der Rundbank gestrichen und angebracht werden.

Unser Dank gilt daher neben den Spendern und der Fa. Balewski, die uns die Unterkonstruktion der Bank zu einem Sonderpreis geliefert hat ganz besonders

Herbert und Robert Lehnert für die Arbeiten am Sockel der Brunnenmauer

Philipp Debus, Marcel Buff und Niklas Heidenreich für das Bohren der Fundamentlöcher

Barbara Wirtz für das Streichen der Bretter

Manuel Hock für Rat und Tat beim Anbringen der Bretter

und natürlich Mattina Nemnich, die das Projekt organisiert, geplant, begleitet und zum Erfolg geführt hat.

Wir wollen aber auch nicht diejenigen vergessen, die als Gastgeber der Adventsfenster oder als Mitwir­kende beim Baumschmücken ebenfalls ihren Beitrag geleistet haben.

Der Ortsbeirat sagt Danke!

Hier sind die Bilder

Weihnachten 2020
Weil in 2020 wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus keine Weihnachtsfeier stattfinden konnte, verteilte der Ortsbeirat Ramschied an alle Seniorinnen und Senioren ein kleines „Trostpflaster“ in Form einer ausgewählten Tafel Schokolade  und übermittelte auf diesem Weg die besten Wünsche für eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2021.

Weihnachtsfeier 2019
Am 08. Dezember hat der Ortsbeirat die Ramschiederinnen und Ramschieder der Altersklasse 65+ zur alljährlichen Weihnachtsfeier in die Wisperhalle gebeten. Die Einladung fand breiten Zuspruch.  Durch die  vielen Kuchenbäckerinnen und -Bäcker – vielen Dank noch einmal dafür –  war der kulinarische Teil des Nachmittags schon gesichert.  Bei dem anschließenden Gläschen oder Fläschchen Wein konnten die Gäste das Programm genießen.

Nach den Begrüßungsworten des Ortsvorstehers und des Bürgermeisters Hußmann spielte Till Saufaus auf seiner Gitarre  Weihnachtslieder, die zum Mitsingen einluden, und Dorothee Dziewas las Weihnachtsgeschichten vor.  Zum Abschluss wurde Bingo gespielt und keine(r) der Mitspielenden musste mit leeren Händen nach Hause gehen.

Oktoberfest 2017
Ungefähr 40 Ramschieder Seniorinnen und Senioren konnte der Ortsvorsteher Olaf Rosenow zum Oktoberfest auf dem Dorfplatz begrüßen. In Tracht kamen nur wenige, in guter Stimmung aber alle, das Wetter spielte mit, so konnte man sich einen Sonntagmittag im Oktober gefallen lassen. Bei Rheingauer Weinen tauschte man schon einmal die Neuigkeiten des Ortes aus, bevor um kurz nach 12 das Essensbuffett eröffnet wurde. Es gab Grillspezialitäten vom Rind und Schwein sowie selbstgemachte Salate. Satt und zufrieden traten die Teilnehmer gegen 14:30 wieder den Heimweg an. Ein voller Erfolg!

Seniorennachmittag am 20.08.2016
Die stolze Zahl von 45 Senioren kam zum Seniorennachmittag, der vom neuen Ortsrat unter Vorsitz von Olaf Rosenow zum ersten Mal organisiert wurde. Bei gutem Essen und Rheingauer Weinen wurde bis in den Abend gefeiert und geredet. Eine Veranstaltung, die wiederholt werden sollte.