ZEIT ONLINE, Artikel zum Thema Motorradlärm

Anbei ist ein Artikel zum Thema Motorradlärm aus der ZEIT ONLINE verlinkt. Einigen dürfte bislang nicht bekannt gewesen sein, dass es eine ganze Branche gibt, die vom Motorradlärm lebt, das ist hier sehr anschaulich beschrieben. Viel Spaß beim Lesen wünscht der Ortsbeirat.

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Ortsbeirat übergibt Spende an Ramschieder Vereine

Der Ortsvorsteher Olaf Rosenow persönlich (mit Hut) übergibt eine Spende aus dem Erlös der Weinstände 2018 an die Vertreter der Ramschieder Vereine, stellvertretend an den 1. Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Marco Kaiser (zweiter von links) . Leider war infolge Dunkelheit nicht mehr Bildinformation zu erlangen. Der Freude bei der Übergabe tat dies aber keinen Abbruch.

Volkstrauertag 2018

Ansprache anlässlich der Kranzniederlegung durch den
Ortsbeirat Ramschied am Volkstrauertag 2018

Viele Menschen betrachten den Volkstrauertag als ein Relikt der Vergangen­heit. Sie verbinden ihn ausschließlich mit den beiden Weltkriegen, deren Ende ein Jahrhundert bzw. über 70 Jahre zurückliegt. Darauf darf dieser Tag jedoch nicht reduziert werden.

Liebe Ramschiederinnen, liebe Ramschieder,

wir sind heute hier um den vielen Opfern der beiden Weltkriegen zu gedenken, den gefallenen Soldaten, den vielen Toten in der Zivilbevölkerung, den Frauen und Kindern, die als Hinterbliebene großes Leid ertragen mussten. Der Respekt vor den vielen Millionen Opfern von Krieg und Gewalt gebietet uns, diesen Gedenktag zu achten und weiterhin zu begehen.

Mit diesem Gedenken ist aber auch eine Verpflichtung verbunden. Die Ver­pflichtung alles zu tun was in unserer Macht steht, damit es niemals wieder zu einer solchen Katastrophe kommt, die zig Millionen Menschen das Leben gekostet und unzähliges Elend verursacht hat.

In Deutschland genießen wir eine freiheitlich demokratische Grundordnung, in der die Würde eines jeden Menschen, freie Meinungsäußerung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit durch die Verfassung garantiert ist. Und wir leben in Frieden. Dies sind hohe Güter, die heute viel zu häufig als selbstverständlich erachtet werden, es aber wahrlich nicht sind, wie uns ein Blick in die Nachrichten zum Weltgeschehen zeigt.

Das Gedenken an die vielen Heimatvertriebenen und verfolgten Flüchtlinge während und nach dem 2. Weltkrieg verpflichtet uns aber heute auch, im Rahmen unserer Möglichkeiten Menschen humanitäre Hilfe zu leisten, die politisch verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen. Dazu gehört auch, sich Strömungen in unserer politischen Landschaft entgegen zu stellen, die erneut Fremdenhass schüren und Menschen aus anderen Ländern dieser Erde in Not den grundgesetzlich garantierten Schutz verweigern wollen.

Daher das Vermächtnis und der Appell an uns alle, insbesondere auch an die Jüngeren, die die Zukunft gestalten werden: „Lassen wir es nicht leicht­fertig zu, dass nationalistisches Gedankengut wieder die Oberhand gewinnt und uns zurückführt in Zeiten, die kein Mensch mehr durchleiden sollte“.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, und bitte Sie, nun mit uns der Toten zu gedenken, wenn wir als Ortsbeirat im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Ramschieds zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt diesen Kranz niederlegen.

Der Ortsvorsteher für den Ortsbeirat Ramschied

Rundbank Sauerbrunnen

Am Freitag, dem 02.06.2017, 17.00 Uhr hatten die Initiatoren des Projekts zur Einweihung der neuen Rundbank am Ramschieder Sauerbrunnen eingeladen, um mit allen interessierten Ramschiedern und insbesondere mit den engagierten Helfern, auf die neue Bank anzustoßen.

Ca. 40 Personen versammelten sich pünktlich um 17.00 Uhr am Ort des Geschehens. Der Ortsvorste­her Olaf Rosenow hob noch einmal hervor, wie die Idee für das Projekt entstand, aus welchen Mitteln sich das Projekt finanzierte und wieviel Zeit und Engagement von den Organisatoren und den Helferin­nen und Helfern investiert wurde. Das „Projekt Rundbank am Sauerbrunnen“ ist ein Paradebeispiel, da­für, was mit bürgerschaftlichen Engagement möglich ist, ohne den gerade etwas klammen Stadtsäckel zu belasten.

Vor ca. 2 Jahren wurde die Idee geboren. Bei den „Adventsfenstern“ in Ramschied gingen erste Spen­den ein. Die Veranstalter beratschlagten über die Verwendung und kamen schnell zum Ergebnis: Eine Rundbank am Sauerbrunnen soll es sein, wie sie schon einmal dort stand; nur schöner, wertbeständiger und zusätzlich mit einer Rückenlehne, was nicht unbedingt zu einer Kostenreduzierung führte.

Die Aufgabe war jetzt klar umrissen und klar war auch, dass es einige Zeit brauchen würde, die benötig­ten Geldmittel aufzutreiben. Aber da neben den Spenden bei den Adventsfenstern und der vorweih­nachtlichen Baumschmückaktion erhebliche Erlöse aus den Weinständen 2016 flossen und 2 größere private Spenden sowie ein Zuschuss der Jagdgenossenschaft eingingen, kamen die benötigten knapp 3.000 € für die Rundbank schneller zusammen als gedacht.

Ohne die Eigenleistung von Ramschieder Bürgerinnen und Bürgern wären das Projekt jedoch nicht so schnell zum Abschluss gekommen. Das Material musste bestellt werden, die Fachfirmen beauftragt, die Aus­führung abgestimmt, den Sockel der Brunnenmauer vorbereitet, Fundamente gegraben und ausgegos­sen, die Bretter der Rundbank gestrichen und angebracht werden.

Unser Dank gilt daher neben den Spendern und der Fa. Balewski, die uns die Unterkonstruktion der Bank zu einem Sonderpreis geliefert hat ganz besonders

Herbert und Robert Lehnert für die Arbeiten am Sockel der Brunnenmauer

Philipp Debus, Marcel Buff und Niklas Heidenreich für das Bohren der Fundamentlöcher

Barbara Wirtz für das Streichen der Bretter

Manuel Hock für Rat und Tat beim Anbringen der Bretter

und natürlich Mattina Nemnich, die das Projekt organisiert, geplant, begleitet und zum Erfolg geführt hat.

Wir wollen aber auch nicht diejenigen vergessen, die als Gastgeber der Adventsfenster oder als Mitwir­kende beim Baumschmücken ebenfalls ihren Beitrag geleistet haben.

Der Ortsbeirat sagt Danke!

Hier sind die Bilder