ZEIT ONLINE, Artikel zum Thema Motorradlärm

Anbei ist ein Artikel zum Thema Motorradlärm aus der ZEIT ONLINE verlinkt. Einigen dürfte bislang nicht bekannt gewesen sein, dass es eine ganze Branche gibt, die vom Motorradlärm lebt, das ist hier sehr anschaulich beschrieben. Viel Spaß beim Lesen wünscht der Ortsbeirat.

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Lust auf ne Runde

 

Wandervögel auf Tour rund um Ramschied

Am 13.10.2019 war es soweit. 35 Wanderlustige aus Ramschied und der näheren Umgebung trafen sich am Dorfgemeinschaftshaus in Ramschied, um zu einer geführten Wanderung gemeinsam auf den Rundweg um den Bad Schwalbacher Stadtteil aufzubrechen. Alle Generation waren vertreten. Die jüngste Teilnehmerin mit 14 Monaten musste aber doch auf den meisten Streckenabschnitte noch die Unterstützung der erwachsenen Familienmitglieder in Anspruch nehmen.

Wanderer am Sauerbrunneb
Das Wetter war für die späte Jahreszeit ausgesprochen gut. Zwar erlitt niemand einen Sonnenbrand aber wärmende Kleidungsstücke erwiesen sich als überflüssig, so dass sich die Wandergruppe Kilometer um Kilometer mehr entblätterte.Die ca. 11 Kilometer umfassende Route, die im Zuge des von Ehrenamtlichen ins Leben gerufenen Projekts „Lust auf ne Runde“ kreiert wurde, führte die Gruppe zunächst zum Sauerbrunnen, einem Wahrzeichen Ramschieds. Hier wurde das mineralstoff-und eisenhaltige Wasser gekostet und in die mitgebrachten Trinkflaschen abgefüllt. Am Friedhof vorbei ging es jetzt sanft aber stetig bergauf bis knapp unterhalb der Bäderstraße.

Weiter geht es nach einem scharfen Rechtsknick Richtung Süden auf freiem unterhalb des Modellflugplatzes entlang. Hier eröffnet sich ein beeindruckender Ausblick auf die benachbarten Orte bis in den Hunsrück hinein. Am Wasserhäuschen biegen wir wieder auf einen Waldweg ein, der uns bergabwärts zur bebauten Ortsgrenze von Ramschied bringt, um dann wieder in Richtung der beiden Aussiedlerhöfe aufzusteigen.

Auch schwierige Passagen wurden überwunden

Unterwegs verlassen wir auf einem kleinen Teilstück die ausgebauten Wege und kämpfen uns durch ein Waldstück, um die Quelle der Wisper zu besuchen. Eine Herausforderung, die aber von allen Teilnehmenden zwar mit etwas Murren aber ohne Blessuren gemeistert wurde. Damit ist es auch schon der letzte Streckenabschnitt des Rundkurses eingeläutet, der auf einem bequem begehbaren Weg wieder zurück auf den Dorfplatz Ramschieds führt.

Hier erwartete die Gruppe eine vorbereitete Brotzeit, die nach den Strapazen der Wanderung gerne angenommen wurde. Bei Saft, Bier und Wein, Spundekäs, Wurst und frisch aufgebackenen Brötchen entspann sich zum Abschluss ein reger Austausch über Vor-, Nachteile und Optimierungspotenziale der gerade absolvierten Wanderstrecke, aber einig in der Aussage, gerne wiederzukommen – auch wenn nicht immer die Verpflegung bei der Schlussrast gewährleistet werden kann.

Zum Abschluss die verdiente Brotzeit

Ramschied bietet ja dafür auch ein über die Region bekanntes Gasthaus, das durstigen und hungrigen Mäulern eine hervorragende Möglichkeit bietet, verloren gegangene Energie wieder aufzutanken.

Ortsbeirat übergibt Spende an Ramschieder Vereine

Der Ortsvorsteher Olaf Rosenow persönlich (mit Hut) übergibt eine Spende aus dem Erlös der Weinstände 2018 an die Vertreter der Ramschieder Vereine, stellvertretend an den 1. Vorsitzenden der Freiwilligen Feuerwehr Marco Kaiser (zweiter von links) . Leider war infolge Dunkelheit nicht mehr Bildinformation zu erlangen. Der Freude bei der Übergabe tat dies aber keinen Abbruch.

Volkstrauertag 2018

Ansprache anlässlich der Kranzniederlegung durch den
Ortsbeirat Ramschied am Volkstrauertag 2018

Viele Menschen betrachten den Volkstrauertag als ein Relikt der Vergangen­heit. Sie verbinden ihn ausschließlich mit den beiden Weltkriegen, deren Ende ein Jahrhundert bzw. über 70 Jahre zurückliegt. Darauf darf dieser Tag jedoch nicht reduziert werden.

Liebe Ramschiederinnen, liebe Ramschieder,

wir sind heute hier um den vielen Opfern der beiden Weltkriegen zu gedenken, den gefallenen Soldaten, den vielen Toten in der Zivilbevölkerung, den Frauen und Kindern, die als Hinterbliebene großes Leid ertragen mussten. Der Respekt vor den vielen Millionen Opfern von Krieg und Gewalt gebietet uns, diesen Gedenktag zu achten und weiterhin zu begehen.

Mit diesem Gedenken ist aber auch eine Verpflichtung verbunden. Die Ver­pflichtung alles zu tun was in unserer Macht steht, damit es niemals wieder zu einer solchen Katastrophe kommt, die zig Millionen Menschen das Leben gekostet und unzähliges Elend verursacht hat.

In Deutschland genießen wir eine freiheitlich demokratische Grundordnung, in der die Würde eines jeden Menschen, freie Meinungsäußerung und die freie Entfaltung der Persönlichkeit durch die Verfassung garantiert ist. Und wir leben in Frieden. Dies sind hohe Güter, die heute viel zu häufig als selbstverständlich erachtet werden, es aber wahrlich nicht sind, wie uns ein Blick in die Nachrichten zum Weltgeschehen zeigt.

Das Gedenken an die vielen Heimatvertriebenen und verfolgten Flüchtlinge während und nach dem 2. Weltkrieg verpflichtet uns aber heute auch, im Rahmen unserer Möglichkeiten Menschen humanitäre Hilfe zu leisten, die politisch verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen. Dazu gehört auch, sich Strömungen in unserer politischen Landschaft entgegen zu stellen, die erneut Fremdenhass schüren und Menschen aus anderen Ländern dieser Erde in Not den grundgesetzlich garantierten Schutz verweigern wollen.

Daher das Vermächtnis und der Appell an uns alle, insbesondere auch an die Jüngeren, die die Zukunft gestalten werden: „Lassen wir es nicht leicht­fertig zu, dass nationalistisches Gedankengut wieder die Oberhand gewinnt und uns zurückführt in Zeiten, die kein Mensch mehr durchleiden sollte“.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, und bitte Sie, nun mit uns der Toten zu gedenken, wenn wir als Ortsbeirat im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Ramschieds zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt diesen Kranz niederlegen.

Der Ortsvorsteher für den Ortsbeirat Ramschied

Rundbank Sauerbrunnen

Am Freitag, dem 02.06.2017, 17.00 Uhr hatten die Initiatoren des Projekts zur Einweihung der neuen Rundbank am Ramschieder Sauerbrunnen eingeladen, um mit allen interessierten Ramschiedern und insbesondere mit den engagierten Helfern, auf die neue Bank anzustoßen.

Ca. 40 Personen versammelten sich pünktlich um 17.00 Uhr am Ort des Geschehens. Der Ortsvorste­her Olaf Rosenow hob noch einmal hervor, wie die Idee für das Projekt entstand, aus welchen Mitteln sich das Projekt finanzierte und wieviel Zeit und Engagement von den Organisatoren und den Helferin­nen und Helfern investiert wurde. Das „Projekt Rundbank am Sauerbrunnen“ ist ein Paradebeispiel, da­für, was mit bürgerschaftlichen Engagement möglich ist, ohne den gerade etwas klammen Stadtsäckel zu belasten.

Vor ca. 2 Jahren wurde die Idee geboren. Bei den „Adventsfenstern“ in Ramschied gingen erste Spen­den ein. Die Veranstalter beratschlagten über die Verwendung und kamen schnell zum Ergebnis: Eine Rundbank am Sauerbrunnen soll es sein, wie sie schon einmal dort stand; nur schöner, wertbeständiger und zusätzlich mit einer Rückenlehne, was nicht unbedingt zu einer Kostenreduzierung führte.

Die Aufgabe war jetzt klar umrissen und klar war auch, dass es einige Zeit brauchen würde, die benötig­ten Geldmittel aufzutreiben. Aber da neben den Spenden bei den Adventsfenstern und der vorweih­nachtlichen Baumschmückaktion erhebliche Erlöse aus den Weinständen 2016 flossen und 2 größere private Spenden sowie ein Zuschuss der Jagdgenossenschaft eingingen, kamen die benötigten knapp 3.000 € für die Rundbank schneller zusammen als gedacht.

Ohne die Eigenleistung von Ramschieder Bürgerinnen und Bürgern wären das Projekt jedoch nicht so schnell zum Abschluss gekommen. Das Material musste bestellt werden, die Fachfirmen beauftragt, die Aus­führung abgestimmt, den Sockel der Brunnenmauer vorbereitet, Fundamente gegraben und ausgegos­sen, die Bretter der Rundbank gestrichen und angebracht werden.

Unser Dank gilt daher neben den Spendern und der Fa. Balewski, die uns die Unterkonstruktion der Bank zu einem Sonderpreis geliefert hat ganz besonders

Herbert und Robert Lehnert für die Arbeiten am Sockel der Brunnenmauer

Philipp Debus, Marcel Buff und Niklas Heidenreich für das Bohren der Fundamentlöcher

Barbara Wirtz für das Streichen der Bretter

Manuel Hock für Rat und Tat beim Anbringen der Bretter

und natürlich Mattina Nemnich, die das Projekt organisiert, geplant, begleitet und zum Erfolg geführt hat.

Wir wollen aber auch nicht diejenigen vergessen, die als Gastgeber der Adventsfenster oder als Mitwir­kende beim Baumschmücken ebenfalls ihren Beitrag geleistet haben.

Der Ortsbeirat sagt Danke!

Hier sind die Bilder